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Zinn ist seit dem Altertum bekannt. Schon in der Bibel wird unter anderm Zinn im 4. Buch Mose 31 Vers 22 und vom Propheten Hesekiel 27 Vers 12 genannt. Es wurde hauptsächlich als Legierungsbestandteil in der Bronze verwendet. Im 12. Jahrhundert begann in Sachsen der Zinnbergbau im Erzgebirge, der in der nachfolgenden Zeit zu einem wichtigen Zinnlieferanten mit qualitativ gutem Zinn gehörte. In der Nachkriegszeit wurde das Erzgebirge noch einmal zu einem wichtigen Zinnlieferanten in Sachsen bis schließlich um 1990 der Zinnbergbau eingestellt wurde.
Zinn

Zinnkorrosion
Zinn ist ein silberhell glänzendes Metall mit verhältnismäßig niedrigem Schmelzpunkt, er liegt bei 232 °C. Es hat eine geringe Härte, ist gut gießfähig und sehr dehnbar. Es ist beständig gegenüber Wasser, Luft und nicht aggressiven Lebensmittelbestandteilen.
Zinnkorrosion
Die Korrosion des Zinns ist ein chemischer Prozess der durch eingeschlossene oder von außen einwirkende aggressive Stoffe hervorgerufen wird. Das Zinn wird an korrodierenden Stellen langfristig zerstört,
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Zinn Reinigung
Reinigen Sie Ihr Zinn mit einer PH-Neutrale Seifenlösung ohne es einzutauchen. Gegebenenfalls können Sie das Zinn mit einer sanften Bürste abbürsten um Verunreinigungen in Gravuren oder anderen Unebenheiten zu entfernen. Danach unter fließenden, warmen Wasser gut abspülen und anschließend mit einem Zellstoffküchentuch gut abtrocknen. Auch einfache Fettflecken oder Fingerabdrücke entfernen Sie auf diese Weise.
Beachten Sie: Reinigen Sie Zinn sofort nach dem Gebrauch, da Wein- und Saftreste bei zu langem Verbleib im Zinngefäß / Zinnbecher Korrossionsschäden verursachen. Geschirrspülmaschinen, Haushaltsreiniger, Scheuermittel, Schleifmittel, auch Zinngraut oder Tauchbäder führen immer zu irreparablen Schäden.
Der Autor des Zinn Restauration - Blog betreibt seine Werkstatt für Zinngestaltung & Restaurierung in Meißen (Sachsen) in 4. Generation. 1974 übernahm Jörg Mann den väterlichen Betrieb.
